EUROFILMER
Europäischer Autorenkreis für Film und Video e. V.
European Film & Video Makers Circle

Ein Nationales SIFA Filmfestival, das seinesgleichen sucht und schwer zu toppen ist.

Als an der Delegiertenversammlung im Jahr 2015 die ZOFA das Filmfestival 2016 übernahm, wusste man damals schon, dass der richtige Club gefunden wurde, um ein würdiges und gemütliches SIFA Filmfest zu organisieren, das kaum zu toppen sein wird. Das Festival soll im Restaurant Hirschen in Hinwil stattfinden, wo die ZOFA ihr Clublokal hat. So ist es auch gekommen. Von der hervorragenden Vorbereitung und Informationen zu den SIFA Clubs und den Einzelmitglieder, sowie bis zur einwandfreien Jurierung in Wald. Am 21. Mai war es dann soweit, das SIFA Filmfestival 2016 im Restaurant Hirschen war bereit, die Gäste und Autoren zu empfangen. Die beiden netten Empfangsdamen Heidi Wolfensberger und Esther Tscherrig begrüssten jeden neuen Gast und versorgten ihn mit den nötigen Informationen und Unterlagen. Bei schönem Wetter begrüsste um 8.30 Uhr der Präsident der ZOFA Hermann Tescherrig, die zahlreich im Saal anwesenden Besucher und eröffnete offiziell das SIFA Filmfestival 2016. Alle warteten gespannt auf die Filmbeiträge. Die eingereichten 26 Filme stammten von allen SIFA Clubs sowie von den Einzelmitgliedern, wo die gelungenen Werke in vier Blöcke aufgeteilt wurden und in jedem der Siegerfilm vermutet werden konnte. Es war nicht so, dass im ersten Block nur die schwächeren Filme aufgelistet waren. Eine hervorragende Technik unter der Leitung von Roland Mees informierte auf der Leinwand die Anwesenden, wie der nächste Film heisst und von welchem Autor er stammt. Zu den sichtbaren Informationen vermittelte die angenehme Stimme von Res Gnehm über die kommenden Filminhalte. So startete der erste Filmblock mit dem Spielfilm Yodo Tango von Hansruedi Huwiler. Es folgte der Film Normandie von Arthur Stocker und weitere Filme von den Autoren Dieter Amsler, Eckhard Mayer, Walter Durrer, Hansruedi Holzer und Günter Viereckt. Nach und nach füllte sich der Vorführsaal, wo sich jeder neu ankommende Gast einen freien Stuhl suchen musste. In den Pausen zwischen den Filmblöcken gab es viele Gedankenaustausche und Fragen zwischen den Autoren im angrenzenden Restaurant, wo sich alle wohlfühlten. Nach der Pause eröffnete Manfred Kleins Film Auftrag Grafenberg den zweiten Filmblock, der von einem Orgelneubau handelte. In diesem Block übernahm Hans Ruedi Wiget die mündliche Filmansage, wo die Autorinnen Jolanda Schaffner und Esther Tscherrig, sowie die Autoren Peter Knöri, Max Bodenmann, Albert Spengler, Willi Waser und das Autorenpaar Doris Graf und Roland Mees den zweiten Block komplettierten. Ein feines Mittagessen unterbrach die Filmvorführung nach dem zweiten Block, wo es dann um 14.00 Uhr mit dem dritten Filmblock und dem Krimi The last member vom Autor Türkel Ayhan weiter ging. Die beiden Sprecher lösten sich am Nachmittag ab und so fanden sie die richtigen Worte für die nächsten Filme aus dem geistigen Schaffen von Norbert Oberholzer, Filippo Lubiato, Peter Fasolin, Erwin Bosch und Erich Gujer. Besonders zu erwähnen ist der Film Hänsel und Gretel von Erich Gujer, wo seine Enkelin und Enkeln im Bild und Ton die Figuren im Märchen übernahmen. Nach einer weiteren Pause zeigte Franz Plessel seinen Reisefilm Russland 2014 und eröffnete damit den vierten und letzten Filmblock. Mit den Filmen von Urs Schadegg, Herbert Oberlin, Willi Grau und Markus Beerli endete das Filmprogramm, in welchem die Qualität der gezeigten Filme als sehr gut zu bezeichnen werden konnte, was sich dementsprechend im Medaillenspiegel wiedergab, der sich von der Bühne präsentierte. Nach dem Essen unterhielt das DUO Wildbach die Bankettteilnehmer, bevor die Rangverkündigung durch die beiden Sprecher vorgenommen wurde. Von den 26 eingereichten Filmen hat die Jury unter der Leitung von Res Gnehm achtmal Bronze, vierzehnmal Silber und viermal Gold vergeben. Sie gaben jedem anwesenden Autor die entsprechende Auszeichnung und gratulierten zu Ihrem Erfolgen, so weiter zu machen. Zum Gesamtsieger wurde der Gold Film Hautnah von Markus Beerli erkoren, der mit seiner Kamera wirklich Hautnah in der Wildnis bei den Braunbären auf dem amerikanischen Kontinent war. Der zweite Rang, ebenfalls mit Gold belegte Türkel Ayhan mit seinem Krimi The last member. Auf dem dritten Rang, auch mit Gold wurde der Film Applaus für ein Pferd von Erwin Bosch ausgezeichnet. Hansruedi Holzers Film Für eine Prise Salz von den Philippinen ist von der Jury mit dem vierten Rang und mit Gold bewertet worden. Alle weiteren Filmtitel und deren Auszeichnungen sind im Internet auf der Rangliste zu entnehmen. Ein feines Dessert rundete am Schluss ein schöner und gemütlicher Tag ab. Wenn man dem gesamten Filmfestival noch einmal in Gedanken an sich vorüberziehen lässt, war es von A bis Z ein gelungenes SIFA Filmfest, das noch lange zu reden gibt. Alles funktionierte ohne Fehler, von der Präsentation, einer tadellosen Technik und vor allem einer Herzlichkeit der ZOFA gegenüber den Besuchern und Autoren. Zu diesem Gesamteindruck hat auch die Gastronomie des Restaurants Hirschen beigetragen, die mit ihren feinen Speisen den Gaumen der Besucher verwöhnte. Dem Film-& Videoclub ZOFA gebührt ein ganz dickes Dankeschön, für die Übernahme und Durchführung des sehr guten SIFA Filmfestival 2016, das keine Makel und Fragen offen lässt.                                                                            Bruno Oppliger Zweidlen